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GABRIELE VON ENDE-PICHLER
„Ordnung und Ausbildung/ Neues Schauen“ 4./5. Jahrsiebt

Kunst als Kommunikationsstrategie

Über Kunst zu kommunizieren ist schwer, mit Kunst über etwas anderes zu kommunizieren ist relativ leicht.

Kommunikation in der Form von Information ist der lebendige Dialog zwischen Sender und Empfänger, aber auch der Dialog unter den Empfängern im Gespräch z.B. mit mehreren Beteiligten wie Angehörige, Ärzte, Begleiter wird oft divers verstanden.Kommunikation mit Bildkunst ist eine Methode besonders für die Gesundheitsbranche.

Der Kommunikations- und Motivforscher Ernest Dichter sieht Kommunikation als einen Kreis, der an einer beliebigen Stelle unterbrochen ist. Kommunikation findet erst statt, wenn diese Lücke im Kreis durch einen Kommunizierenden kreativ geschlossen wird.

Dies war auch meine Idee für mein neues Logo.

Kunst als Treibstoff

Kunst eignet sich hervorragend dazu, mit anderen das Gesehene zu teilen oder auch zu überprüfen, zu kommentieren, richtig zu stellen und zu ergänzen. Nicht alle Beteiligten sehen das Gleiche, haben die gleiche Erfahrung, das gleiche Gefühl – auch wenn es das gleiche Bild ist.

Das alte Kinderspiel: „Ich sehe was, was du nicht siehst“ kann auf sinnvolle Weise gerade in den Lebensbildern des Bilderzyklus zum Leben erweckt werden.

So füllt man in diese Bilder des „Jahreswachstums“ die eigenen Lebenserfahrungen ein, die unverwechselbar nur mit dem Empfänger verbunden sind und so regen Sie sofort zur Kommunikation an. Das hier gezeigte Leben ist eben nicht das Leben des Empfängers, er wird sofort widersprechen und sein Leben einbringen und erzählen.

Stand: 19.04.2021